KRITIK DER WOCHE

Tomboy
Laure (Zoé Héran) trägt ihre Hosen am liebsten weit und die Haare kurz. Sie ist zwar ein Mädchen, fühlt sich aber eher wie ein Bub – sie ist ein so genannter Tomboy. Als sie und ihre Eltern umziehen, ergreift Laure die Chance, und stellt sich bei ihren neuen Freunden und Mitschülern als Michael vor. Niemand bemerkt den Schwindel, solange sich Laure mit den anderen Buben beim Fußballspielen matcht. Erst als sie sich in die hübsche Lisa (Jeanne Disson) verliebt, beginnen die Probleme mit dem Geschlechter-Versteckspiel.
Regisseurin Céline Sciamma hat mit "Tomboy" nach eigenen Angaben auch ihre eigenen Kindheitserlebnisse verarbeitet. "Tomboy" ist ein sehr spontanre, authentischer Film, getragen von einer mit sicherer Hand geführten jungen Darstellerin, die das Gespür für spielerische Reduktion schon gefunden hat.

Details zum Film

Filmjournalist Matthias Greuling studierte Publizistik in Wien und Filmregie in New York. Heute schreibt er u.a. für M* magazine, celluloid Filmmagazin sowie die "Wiener Zeitung". Matthias Greuling
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Neu eingestiegen sind die Filme "Star Trek Into Darkness", der es auch gleich auf Platz zwei schaffte sowie "Stoker - Die Unschuld endet". "Die Croods" konnten sich auf dem sechsten Platz halten. Die restlichen Filme haben an Plätzen verloren.

Der ebenso exzentrische wie brilliante Tony Stark alias Iron Man bekommt es diesmal mit einem Gegner zu tun, dessen Einfluss keine Grenzen zu kennen scheint.