KRITIK DER WOCHE

Lockout
Sci-Fi-Action, bei der Luc Besson als Produzent und Co-Autor seine Finger im Spiel hatte: 50 Meilen von der Erde entfernt liegt ein Super-Hightech-Gefängnis, das garantiert ausbruchssicher ist und auf den Namen MS One hört. 500 Verbrecher liegen hier in einem künstlichen Tiefschlaf. Als die Tochter des US-Präsidenten, Emilie (Maggie Grace) auf einer humanitären Mission zur MS One reist, kommen dort einige Gefangene aus ihren Kapseln frei und bringen die MS One unter ihre Kontrolle.
Undercover-Agent Snow (Guy Pearce), der einst zu Unrecht für einen Mord verurteilt wurde, bekommt auf der Erde ein Ultimatum gestellt: Er kann freikommen, sofern er die Lage auf der MS One wieder unter Kontrolle bringt.
„Lockout“ gehört zu einer Art von Filmen, die heute eigentlich niemand mehr macht, außer Luc Besson. Die männerdominierte Action hat daher schon ein bisschen Lächerlichkeit miteingeschlossen, doch es gibt auch Positives zu berichten: So überrascht Guy Pearce in diesem Sci-Fi-Stück mit tadelloser Schauspielkunst, und auch die Gags zwischen den mäßigen Spezialeffekten lassen den Film recht kurzweilig erscheinen.

Details zum Film

Filmjournalist Matthias Greuling studierte Publizistik in Wien und Filmregie in New York. Heute schreibt er u.a. für M* magazine, celluloid Filmmagazin sowie die "Wiener Zeitung". Matthias Greuling
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01 (Neu): "Der große Gatsby"

Neu eingestiegen sind die Filme "Der große Gatsby", der es auch gleich auf Platz eins schaffte sowie "Evil Dead" und "Epic - Verborgenes Königreich". "Star Trek Into Darkness" konnte sich auf dem zweiten Platz halten. Die restlichen Filme haben an Plätzen verloren.

"Der große Gatsby" erzählt von dem (Fitzgerald selbst nachempfundenen) hoffnungsvollen Nachwuchsautor Nick Carraway.