Merida ist talentiert: Sie kann mit dem Bogen perfekt umgehen und wünscht sich nichts mehr als ein selbstbestimmtes Leben. Das Problem: Merida ist die Tochter des schottischen Königs und ihre Mutter, Königin Elinor, hält die Zügel über Merida fest in der Hand. Schließlich soll das Mädchen bald verheiratet werden, der Bräutigam wird selbstredend von Muttern ausgewählt.
Zur Auswahl stehen die Söhne des klobigen Lord MacGuffin, des mürrischen Lord Macintosh sowie des streitsüchtigen Lord Dingwall. Bei Highland Games soll der Sieger im Bogenschießwettkampf Merida zur Frau bekommen, doch sie verlangt als Erstgeborene des Königs selbst teilnehmen zu dürfen und beleidigt durch ihren Sieg die anderen Clans. Die Lords sind wütend, Merida nimmt auf ihrem Pferd Reißaus und ein magischer Fluch sorgt für viele Turbulenzen.
„Merida – Legende der Highlands“ ist das neue Animationsfilmabenteuer aus dem Hause Disney/Pixar und wurde von Mark Andrews und Brenda Chapman einigermaßen spektakulär in Szene gesetzt. Dramaturgisch geht man auf Nummer sicher und bewegt sich auf den ausgetretenen Story-Pfaden gängiger Trickfilme. Jedoch, und das ist neu und erfrischend: „Merida“ markiert eine Wende bei dem Studio: Erstmals ist eine Frau die Hauptfigur in einem Trickfilm, der von Disney/Pixar realisiert wurde.
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