KRITIK DER WOCHE

Ted
Seth MacFarlane hat der Welt schon die Kultfernsehserie „Family Guy“ geschenkt und versucht nun, mit „Ted“ auch im Kino einen Kult-Hype zu entfachen. Dafür hat er den sprechenden Teddybären Ted erfunden (im Original von MacFarlane gesprochen), der in seinem flauschigen Dasein wirklich gar nichts auslässt: Er säuft und kifft, flucht und hurt herum. Gehören tut der Teddy John Bennett (Mark Wahlberg), dessen Wunsch dummerweise in Erfüllung gegangen ist, dass sein Lieblingsteddy lebendig werden soll. Wie soll man so ein verrücktes Stofftier bändigen?

Die Grundidee, einen Bären-Freak in Gestalt eines süßen Teddys auf das Kinopublikum loszulassen, animiert in einem Live-Action-Movie, ist ja nicht so übel. Tatsächlich laviert sich „Ted“ aber entlang eines schmalen Grades aus cleverem Slapstick und faulen Gags. Zugegeben: MacFarlane hat sich für sein Regiedebüt einige Mühe gegeben, sodass hier von Anfang bis Ende Lachen kann, wer sich darauf einlässt.

Details zum Film

Filmjournalist Matthias Greuling studierte Publizistik in Wien und Filmregie in New York. Heute schreibt er u.a. für M* magazine, celluloid Filmmagazin sowie die "Wiener Zeitung". Matthias Greuling
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