Weil der Krimi-Autor Rousseau (Jean-Paul Rouve) keine Ideen mehr hat, fährt er in die Provinz. Wie das aber so ist bei Krimi-Autoren, passiert zwecks Inspiration immer genau dort etwas, wo sie sich gerade aufhalten, und wo sonst nie was passiert. So wie jetzt, hier in Mouthe, das für seinen Käse berühmt ist. Die Leiche der Dorfschönheit Candice Lecoeur (Sophie Quinton) wird gefunden – angeblich Selbstmord. Sie hat es mit einer Käsewerbung zu regionaler Berühmtheit geschafft und sieht äußerlich der großen Marilyn Monroe ähnlich. Rousseau stellt Nachforschungen an und will herausfinden, was hinter dem mysteriösen Ableben des Starlets steckt. Er entdeckt dadurch seltsame Machenschaften und eine miteinander verzahnte Dorfclique, bei der sich sogar die Polizei nicht zu ermitteln getraut. Und er entdeckt Parallelen zwischen Candice und Marilyn Monroe, die sich nicht allein auf das Äußere beschränken.
„Who Killed Marilyn?“ ist einerseits charmante Kriminalkomödie, andererseits aber auch ein beinahe melancholischer Blick auf die Doppelbödigkeit der Gesellschaft, die von ihrem Hang zur Illusion lebt und diese Illusion in Stars wie Marilyn Monroe zu finden glaubt.
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