KRITIK DER WOCHE

Das Schwein von Gaza
Es gibt zumindest einen Umstand, bei dem sich die jüdische und die palästinensische Bevölkerung in Gaza einig sind: Schweine, das sind unreine Tiere. Was aber tun, wenn man plötzlich so ein Schwein besitzt? Der Fischer Jafaar (Sasson Gabai) hat nämlich eines aus dem Meer gefischt, weil es zuvor von einem Frachter gefallen ist. Jafaar ist verzweifelt, denn jetzt gilt es, das Schwein so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Nur: Wohin damit? Töten? Das schafft Jafaar einfach nicht. Aber dann zumindest Socken anziehen, denn das Schwein darf den palästinensischen oder den israelischen Boden nicht berühren. Skurril-komisch ist „Das Schwein von Gaza“ von Regisseur Sylvain Estibal allemal.

Der Film zirkelt mit viel Ironie, aber auch realistischer Härte um den stetig schwelenden Nahost-Konflikt, ohne dabei in Klischees zu verfallen. In einer Nebenrolle ist übrigens Ulrich Tukur als UN-Beamter Herr Schauerland im Einsatz. Köstlich!

Details zum Film

Filmjournalist Matthias Greuling studierte Publizistik in Wien und Filmregie in New York. Heute schreibt er u.a. für M* magazine, celluloid Filmmagazin sowie die "Wiener Zeitung". Matthias Greuling
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Neu eingestiegen sind die Filme "Der große Gatsby", der es auch gleich auf Platz eins schaffte sowie "Evil Dead" und "Epic - Verborgenes Königreich". "Star Trek Into Darkness" konnte sich auf dem zweiten Platz halten. Die restlichen Filme haben an Plätzen verloren.

"Der große Gatsby" erzählt von dem (Fitzgerald selbst nachempfundenen) hoffnungsvollen Nachwuchsautor Nick Carraway.